Sithonía Motorradtour Griechenland


Die zweite der drei Halbinseln liegt zwischen dem Toroneischen Golf und dem Singitschen Golf und sich auch ca. 50 km in die Ägäis vorschiebt. Landschaftlich ist die Halbinsel Sithonía die wildere, die relativ schwer zugängliche Berglandschaft ist von Weideland und Wäldern geprägt. Eine raue Berglandschaft die an der höchsten Stelle bis auf 808 m aufragt. Die Westküste zwischen Nikíti und Néos Marmarás ist noch relativ dicht besiedelt, trotzdem habe ich dort herrlich Sandstrände gefunden , von Kilometer langen bis kleinen einsamen Buchten.


Die auch sehr leicht zugänglich sind, also nicht zu weit von der Straße entfernt. An der Ostküste findet man sehr viele einsame Strände, die meist weit unterhalb der Küstenstraße liegen. Zwischen den schroffen Steilufern gibt es meist nur  unbefestigte Stichstraßen, mit einer Enduro aber kein Akt, dafür wird der Suchende belohnt mit traumhaften Buchten.
Wälder bis ans Meer, kleine aber feine Sandbuchten von Felsen dekoriert.

Sithonía die Wilde Tour

Gleich zu beginn, die Sihonía Tour sollte man von West nach Ost und umgekehrt fahren, es macht einfach einen Höllen spaß diese heiße Piste unter die Räder zu nehmen. Mein Ausgangspunkt ist Àfitos auf der Kassándra zurück nach Neá Moudania, dann rechts Richtung Sithonía ( ist Ausgeschildert ). An der Küste entlang auf der Hauptverkehrsader Richtung Nikíti, dort kann man entspannt cruisen und sein Auge über das Meer schweifen lassen. Kurz vor Nikíti geht dann das Kurveneldorado los auf der breiten Straße lassen sich dann schon mal richtig die Reifen warm fahren. Hinter Nikíti kommt nun die Entscheidung, erst Westküste Richtung Néos Marmarás oder Ostküste in Richtung Òrmos Pangías.

Motorrad pur auf der Halbninsel

Einsame Strände
die Sithonía

Wie schon zu Anfang gesagt, ich bin die Rundstraße zweimal gefahren in beide Richtungen.
Jetzt fängt mein Bikerherz an zu jubeln, Kurven satt einen meistens guten Asphalt und jede Menge Berge die überwunden werden müssen. Da kann ich mal wieder richtig an der Rolle drehen, die Bremse glüht, der Auspuff schmettert, die Reifen kleben. Ach was für ein geiler Ritt. Doch aufgepasst die Straßenränder sind meist nicht gesichert und durch Wind, Meer und Salz kann sich hin und wieder doch eine rutschige Stelle auftun.
Aber wer nicht nur Heizen möchte, bekommt ein traumhaftes Panorama beschert. Berge und Wälder, tiefen Schluchten fantastische Buchten, alle 5 km könnte ein Stopp eingelegt werden zum Fotografieren. Es lohnt sich, genügend Speicherplatz in der Kamera zu haben.
Wer einsame Strände braucht, der sollte kurz nach Néos Marmarás Richtung Küste abbiegen
( mehrere Wege die zum Meer führen ) dort kann man auf zum teil unbefestigten Wege direkt am Meer in Richtung Tóroni fahren. Kleines Abenteurer abseits der Strecke, einsame Buchten und wilde Beachbars. Ansonst gibt es auf der Sithoína Rundstrecke keine Möglichkeiten zum abbiegen, was auch nicht nötig ist. Da der Rundkurs für sich perfekt ist, super Kurven und Berge die einem zu einem kleinen Rundkurs Rennen verführen.

Mein Fazit, diese Strecke ist zum sportlichen Motorrad fahren super geeignet. Anspruchsvolle Strecke, ca. 120 km ( Rundkurs ) je nach fahrweise 2 h bis 2,5 h Fahrzeit. Von Àfitos aus gesamte Strecke ca. 280 km.

Tipp !!!

Essen Tipp unterwegs, an der Passstraße zwischen Pórto Koufó und Kalmítsi liegt die Taverne Panórama, Super Panorama Blick und ein lecker junges Zieglein zum Essen.

Bade Tipp unterwegs, nach Níkiti wenn man zum Meer runter fährt Heaven Beach toller Strand mit Essen, trinken aus dem Wohnwagen und Kristall klarem Wasser.

nach oben