Kassándra Motorradtour Griechenland


Die erste der drei Halbinseln liegt zwischen dem Thermäischen Golf im Westen und dem Toroneischen Golf im Osten und sich ca. 50 km weit in die Ägis vorschiebt.  Die nördliche Hälfte ist ein von Feldern überzogenes Hügel-
land, weiter im Süden steigen die Hügel bis zu 353m in die Höhe. Das ende der Halbinsel wird durch ein wilderes Gelände geprägt  wo ich sehr einsame Steinstrände vorgefunden habe.
Die Kassándra, bietet auch sehr viele wunder-
bare, meist nicht so einsame, Sandstrände. Im Nordwesten zwischen Nea Potidéa und Síviri liegen diese schönen  Strände unter rötlich schimmernden Steilküsten.


Im Nordosten dehnen sich die Sandstrände unter hellen Fels in das herrlich blaue Mittelmeer. Antike oder alte Gebäude findet man auf der Kassándra kaum, die Architektur ist geprägt von Ferienhäusern und meistens kleineren Hotels, schlichten Dörfern. Was aber der lieblichen Landschaft nicht wirklich schadet.
Mein persönlicher Lieblings Ort, auf der Kassándra ist Àfitos, (ca. 1300 Einwohner ) gelegen an einer Steilküste mit sehr viel alten Steinhäusern und schönen Restaurants und Bars. Einen schönen Sandstrand, an dem ich tolle Stunden am Meer verbracht habe. Nach den anstrengenden Touren, hier in Àfitos hatte ich auch mein Domizil, ein kleine einfache Pension bei einer netten alten Dame ( Maria ).
Das ist auch mein persönlicher Ausgangspunkt sozusagen meine Box, von dort aus habe ich meine Motorrad Touren gestartet und getestet.

Kassándra Tour, die kleine

Auf der Rundfahrt rund und quer durch die liebliche Kassándra, die Hauptstrecke geht mehr oder weniger meistens an der Küste entlang und durch fast alle Ortschaften. Den schönsten Streckabschnitt findet man an der südlichen Spitze, zwischen Pefkochóri und Nea Skióni, eine schöne breite Straße mit feinen Kurven. Hier kann man richtig seine Flanken von den Reifen abrubbeln, da hat meine Rechte ganz gut was zu tun gehabt, Gas und Bremse. Man fährt von ca. Meereshöhe auf 308 Höhenmeter durch eine kurvige, felsige und doch Wald reiche Landschaft, wieder auf Meereshöhe. Ansonst ist der Rest der Kassándra Rundstrecke für den sportlichen Mopedfahrer eher gemütlich.

Viele Kurven auf der Halbinsel

Kurven pur auf der Kassándra

Reizvoll, da das Auge verwöhnt wird, von schönen Buchten auf der einen und Hügeligen Landschaft auf der anderen Seite. Es braucht auch keine große Beschreibung, wo es lang geht,
einfach auf der breiten Straße bleiben. Aber das ist ja nicht alles, ich empfehle die Neben-
strecken, es sind nicht sehr viele doch haben Sie das gewisse etwas,  wo mein Bikerherz
doch gezuckt hat.
Bei Nea Fókea biegt man zur Sani Beach ab, eine kleine feine Straße führt den wilden Motorrad Reiter an die Küste, von dort kommt man durch herrliche Kieferwälder wieder in Richtung Kassandria auf die Hauptroute zurück. Jauu, viele kleine flotte Kehren, die hier vor einem liegen. In Kassandria kann man dann Richtung Foúrka weiter nach Paralia Foúrka fahren an die Mittelmeerküste zurück. Diese Strecke geht durch das Hinterland der Kassándra wo wir doch noch auf einige Eingeborenen treffen. Einen Nachtteil haben diese Nebenstrecken, sie sind meistens nur in Griechisch ausgeschildert, die Hauptstrecken immer Zweisprachig.
Mein Favorit ist die Strecke zwischen Chanióti und Nea Skióni, eine richtig coole Bergstrecke, kleine Straße mit Kurven satt, sie führt das Moped fast auf den höchsten Punkt der Kassándra ca. 350 Höhenmeter.

Oben angekommen geniest man einen gigantischen Ausblick,
im Westen den Themäischen Golf und im Osten den Toroneischen Golf. Mein persönlicher Tipp eine Stunde vor Sonnenuntergang, Traumhaft.

Mein Fazit, zum sportlichen Motorrad fahren ist die Tour nicht wirklich anspruchsvoll, wer alles abfährt hat ca. 150 km auf der Uhr ( Fahrzeit ca. 2,5 h Rundkurs ).  Landschaftlich reizvoll,  Badesachen einpacken es gibt immer eine Gelegenheit ins Wasser zu springen.

Tipp !!!

Essen Tipp unterwegs, an der Westküste, vorbei an Kalándra geht es nach Possídi einen kleinen Weiler am Meer. An der Südlichen Uferpromenade ist die Fisch Taverne :
To Stéki tou Vassilá, direkt am Ufer, sehr lecker.

nach oben